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Dorfjubiläum in Iggenhausen: Herzliche Einladung zum Mitfeiern!

von Christian Hölscher
Dorfjubiläum in Iggenhausen: Herzliche Einladung zum Mitfeiern!

Iggenhausen begeht in diesem Jahr sein 775-jähriges Bestehen. Ihr Jubiläum möchten die Iggenhausener mit ehemaligen Einwohnern, Gästen und Freunden aus den Nachbarorten an Fronleichnam feiern. Der Fronleichnamstag ist traditionell schon immer der Feiertag in Iggenhausen, an dem Verwandte und Freunde aus Nah und Fern zu Besuch in ihre alte Heimat kamen und kommen. Beginnen werden die Iggenhausener mit einem Gottesdienst ab 10:30 Uhr in der St.-Alexander-Pfarrkirche. Anschließend wird die traditionelle Fronleichnamsprozession gegangen, zu der die einzelnen Stationen nach historischem Vorbild festlich geschmückt werden. Danach findet ein gemeinsamer Heimatnachmittag mit den Einwohnern und Gästen am Bürgerhaus statt. Hierbei wird es historische Rückblicke auf die Dorfgeschichte in Form einer Fotoausstellung sowie ein interessantes und buntes Rahmenprogramm geben. Zu diesem Fest möchten die Iggenhausener alle Freunde aus den Nachbarorten herzlich einladen und freuen sich, viele Gäste in Iggenhausen begrüßen zu können.

Festprogramm

10:30 Uhr - Festgottesdienst mit anschließender Prozession durch das historisch geschmückte Dorf

13:00 Uhr - Heimatnachmittag mit Festansprache

  • Fotoausstellung "So war es einmal"

  • Linedance-Gruppe "Iggeske smucke Mäkens"

  • A capella-Band "Dunnerdal"

  • Plattdeutsches Theaterstück "Frynnleynohm für eynen in Iggesen"

  • Dorfwette mit Preisverleihung

  • Für die Kleinen: Hüpfburg, Glücksrad, Luftballons steigen lassen u.v.m.

  • Cocktailbar für groß und klein

17:00 Uhr - Gemütlicher Ausklang

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt!

Musikalische Unterhaltung:
Musikkapelle Iggenhausen und Spielmannszug Grundsteinheim

Im nachfolgenden Text hat der Ortsheimatpfleger Heinrich Niggemeier ein paar Informationen über Iggenhausen zusammengestellt:

Landschafts- und Siedlungsbild

Iggenhausen besitzt eine idyllische Lage in einer schmalen Talsohle, umgeben von Berghängen. Diese werden überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Einige kleinere Waldflächen an den Steilhängen und Höhenrücken schließen sich an. Von Herbram kommend, durchfließt der Glasebach das Dorf und mündet unterhalb des Ortes in Richtung Grundsteinheim in die von Lichtenau kommende Sauer. Auf Karten wird der Bach auch als Schmittwasser bezeichnet. Die Einwohnerzahl beträgt knapp über 200. Die das Dorf umgebende Landschaft ist sehr abwechslungsreich und besitzt teilweise eine hohe ökologische Wertigkeit. Es sind hier seltenere Tiere und Pflanzen zu finden. Dies sind z.B. der Rote Milan und der Schwarzstorch. 1982 wurde bei Vegetationsuntersuchungen einer Studentin eine seltene Orchidee entdeckt. Es war ein Exemplar einer ca. 30 cm hohen Orchidee mit dem lateinischem Namen Himantoglossum hircinum (Bocks-Riesenzunge) am Steilhang des Hahnenberges. Der nächstgelegene Fundort vom Hahnenberg befindet sich im Werragebiet.

Dorfstruktur

Der alte Dorfbereich ist eng begrenzt und dicht bebaut. Die Kirche ist der Mittelpunkt des Dorfes und steht auf einem kleinen Bergsporn. Der ursprüngliche Dorfcharakter hat in den letzten Jahrzehnten große Veränderungen erlitten. Einige ortsbildprägende Bauernhäuser brannten in den Jahren 1977–78 ab. Durch die dann folgenden Gebäudeabbrüche oder Neubauten veränderte sich das Ortsbild stark. Die Zahl der ortsbildprägenden Anwesen ist bis auf einen Restbestand geschrumpft. Einige Bauern, deren Häuser abgebrannt waren, siedelten in die Feldflur aus. Seit den 1960er Jahren vergrößerte sich Iggenhausen etwas durch ein Baugebiet am südöstlichen Ortsrand in Richtung Asseln.

Eingetragene Naturdenkmale im Dorfbereich

Es handelt sich um jahrhundertealte Linden im Dorfbereich, welche äußerlich mit einer Plakette am Stamm gekennzeichnet sind. Sie sind heutzutage ein kostbares Gut. Es handelt sich um folgende Bäume: Zwei Linden, jeweils eine links und rechts am südlichen Hauptportal des Kirchplatzes (des ehemaligen Kirchhofs als Begräbnisstätte; eine Linde auf dem Kirchplatz an der Nordostseite des Kirchenchores; eine Linde an der Zufahrt des ehemaligen Bauernhauses „Glasebachstraße 28“ (Hansmanns Linde) und eine Linde auf dem Hof des Bauernhauses „Zum Winterberg 5“, (Chabeln Linde).

Eingetragene Baudenkmale im Dorfbereich

Es sind die Pfarrkirche St. Alexander und die Wassermühle Böhner.

Pfarrkirche

Die Pfarrkirche ist eine neugotische Hallenkirche mit Kreuzgratgewölben und Querhäusern. Der Kirchturm ist dreigeschossig. Die Kirche wurde 1892 nach dem Entwurf des Diözesan-Baumeisters Arnold Güldenpfennig durch den örtlichen Maurermeister Anton Wächter erbaut.

Kirchenpatron ist der Bischof und Märtyrer Alexander Carbonarius (der Köhler). Weitere Informationen befinden sich unter der Homepage der Kirchengemeinde St. Alexander Iggenhausen und St. Luzia Grundsteinheim www.st-alexander-iggenhausen.de.

Wassermühle

Die Wassermühle wurde durch die Grafen von Westfalen als Grundherren errichtet. Die heutige Eigentümerfamilie Böhner kaufte die Mühle in den 1870er Jahren. Das niederdeutsche Hallenhaus vereinigt Wassermühle, Wohnteil und Stallungen unter einem Dach. Familie Böhner hat das Haus in den vergangenen Jahren grundlegend renoviert und allen dadurch ein wirkliches Kleinod und technisches Denkmal alter Zeit erhalten. Das Landesamt für Denkmalpflege unterstützte diese Maßnahme. Ebenfalls befindet sich im ehemaligen Wohnteil des Gebäudes ein mit viel Liebe zum Detail eingerichtetes privates Heimatmuseum.

Kontakt:
Familie Böhner
Glasebachstraße 19
33165 Iggenhausen
Telefon 05295 / 650

Geschichte in Kurzform

  • 1239 erste urkundliche Erwähnung von Iggenhausen zusammen mit Grundsteinheim

  • 1716 großer Dorfbrand, alle bisherigen Unterlagen verbrannten im Pfarrhaus, der Pfarrer kam dabei zu Tode

  • 1907 Gründung eines Kriegervereins, des heutigen Kameradschaftsvereins

  • 1948 Gründung der Musikkapelle

  • 1970 Auflösung der Volksschule

  • 1975 Auflösung der selbständigen Gemeinde und ab dem Zeitpunkt Stadtteil von Lichtenau

  • 1988 Einweihung des neuen Feuerwehrhauses

  • 1988 Erster Besuch der Musikkapelle Wattenberg aus Tirol beim 40-jährigen Jubiläum der Musikkapelle

  • 1989 750-Jahrfeier und Aufstellung des Gedenksteins

  • 2000 Anbau des Bürgerhauses

  • 2014 775-Jahrfeier

Vereine

Kameradschaftsverein
Musikkapelle
Freiwillige Feuerwehr, Landfrauenverein Angelverein und die im Jahre 2000 gegründete Vereinsgemeinschaft

Feuerwehr- und Bürgerhaus

Anbau des Bürgerhauses an das bestehende Feuerwehrhaus im Jahre 2000. Der Architekt des Feuerwehrhauses war Josef Wächter aus Paderborn, ein ehemaliger Iggenhäuser. Schon sein Großvater Anton Wächter erbaute unsere Kirche 1892. Der Architekt und Bauleiter des Bürgerhauses war Udo Blanke. Er wohnt in Iggenhausen. Der Tischlermeister Rudolf Meier aus Hövelhof schließlich half der Dorfgemeinschaft sehr bei Außen- und Innenarbeiten des Gebäudes.

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Quelle: http://www.Musikkapelle-Iggenhausen.de | © by Christian Hölscher 1998 bis 2017

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